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LAUT & LYRIK | Theater

08/09/10 Mai & 15/16/17 Mai 2026

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laut&lyrik 2026 – Wirklich ich lebe in Zeiten


In ihrem neuen Programm “Wirklich ich lebe in Zeiten” widmet sich die Sprechtheatergruppe laut&lyrik der Kunst zweier Jahrhundertanfänge.


Das erste Viertel unseres Jahrhunderts ist vorbei und angesichts der Weltlage traut man sich kaum in die Zukunft zu blicken. Wo soll das noch alles hinführen? Das fragten sich vielleicht auch die Menschen, die 1925 gerade die Wirren des Ersten Weltkriegs überstanden hatten, nur mit Glück der todbringenden Spanischen Grippe entkommen waren und sich mitten in einer Wirtschaftskrise wiederfanden. Unheimlich kann es werden, wenn man sich bewusst macht, wie sehr sich die Anfänge dieser beiden Jahrhunderte - des 20. und des 21. - ähneln. Es beschleicht einen der Eindruck, dass sich alles wiederholt, Gutes ebenso wie Schlechtes: gesellschaftliche und politische Umwälzungen, Kriege in Europa, eine Pandemie überrollt den Kontinent, neue Technologien verunsichern und in Berlin feiern die Menschen durch die Nacht und um sie herum bricht eine Ordnung zusammen.


Wiederholt sich Geschichte also? Nein, ganz sicher nicht. Aber es lohnt sich, einen Blick auf die Anfänge zweier Jahrhunderte zu werfen, die untrennbar verbunden sind. Worüber schreibt Rainer Maria Rilke in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts? Wie verarbeiten Kriegsversehrte den Ersten Weltkrieg in Lyrik und wie spiegelt sich heute der Verteidigungskampf der Ukraine in modernen Gedichten? Was sieht Anna Depenbusch in ihren Liedern zu Beginn eines neuen Jahrtausends? Wie zeigt sich die Verwirrung der Kriegsjahre in den dadaistischen Texten von Kurt Schwitters? Und wie erklingt die Metropole Berlin in diesen Jahren?
„Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich“ heißt es ja bekanntlich und vielleicht ist das der Schlüssel. Vielleicht muss man sich der Lyrik, kurzen Prosatexten und Liedern zuwenden, um sich auf all das einen Reim zu machen. In ihrem neuen Programm taucht die Sprechtheatergruppe laut&lyrik ein in Gedichte, Texte und Lieder über die Anfänge zweier Jahrhunderte. Das eine haben wir noch gar nicht richtig verarbeitet, im zweiten stecken wir mittendrin. Los geht’s!

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​​​Location:

hilda5 – kulturaggregat e. V.

Hildastraße 5

79102 Freiburg​​

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Beginn: 19:30 Uhr

Beginn: 20:00 Uhr

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Eintritt: 

Soli-Preis 20€
Regulär 15€
Ermäßigt 10€

Anmerkung zu den Preisen: In Zeiten, in denen es Kunst finanziell oft schwer hat und viele Menschen gleichzeitig aber auch nicht so viel übrig haben, haben wir uns für ein solidarisches Preismodell entschieden, bei dem man aus drei Kategorien auswählen kann. Wählt bitte einfach den Preis, den ihr euch leisten könnt. Nachweise sind nicht nötig.

Fotos: albi.rich

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Gefördert durch die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
www.instagram.com/lautundlyrik 

www.lautundlyrik.de

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Der Ticket-Vorverkauf beginnt in Kürze

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